Ausstellungen 2021

Günter Kaden  & Christian Heinze

„ansichtaussichtabsicht oder 2 x 80“

Grafiken und Bronzen

10.09. – 23.10.2021

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Seine Skulpturen und Brunnen aus Marmor, Bronze und Eiszeitfindlingen prägen Plätze und Straßen der Region. Ob selig schlummernde Katzen, wasserspendende Pärchen oder gemächlich thronende Dicke – immer versieht der gelernte Steinmetz seine kostbaren Schöpfungen mit einem Augenzwinkern. Günter Kaden, 1941 geboren in Leipzig, studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Das künstlerische Oeuvre des Wendischhageners reicht von Medaillen über Brunnenfiguren bis zu überlebensgroßen Skulpturen. Anlass genug, einen Querschnitt dieser unverwechselbaren Vielfalt zu zeigen, ist sein 80. Geburtstag. Auch dem 80. Jubiläum und Werk eines weiteren gestandenen Künstlers widmet die Galerie diese Ausstellung: Dem Potsdamer Maler und Grafiker Christian Heinze. Dessen stimmungsvolle Farbradierungen verraten das fein Malerische der Kunsthochschule seines Geburtsortes Dresden. Vor allem das athmosphärische Motiv ziehender Kraniche vor Sehnsuchtsblau begeistert immer wieder zahlreiche Kunstliebhaber.

 

„KUNSTWINTER“

EXPOSITION MIT 99 KÜNSTLERN

Malerei / Grafik / Plastik /Keramik / Glas / Schmuck

06.11. – 18.01.2022

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Winter und Weihnachten ist die Zeit der Wunder. Wie schon Rainer Maria Rilke wusste: “ Es gibt so wunderweiße Nächte, drin alle Dinge Silber sind…weit wie mit dichtem Diamantenstaube bestreut, erscheinen Flur und Flut, und in die Herzen, traumgemut, steigt ein dichter kapellenloser Glaube, der leise seine Wunder tut.“

Die Galerie stellt sich ganz drauf ein: Mit schönem wundersamen Kunstdingen, herzwärmenden Gewürz-Schokoladen, übermütigen Engeln, geheimnisvollem Funkeln und festlichem Schmuck. Das wird ein Kunstwinter, der uns wie alle Jahre wieder zum Kind werden lässt.

Bisherige Ausstellungen 2021

KunstTraum

Künstler*innen im Landkreis Rostock

Aufgrund der derzeitigen Verordnungen wird die Ausstellung „KunstTraum“  auf  2022 als Sommerausstellung mit großem Bahnsteigfest verschoben.

 Verschoben

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Die Galerie Teterow präsentiert die Vielfalt des  Landkreises Rostock in seiner weiten Kunstlandschaft. 35 in diesem spannenden Raum ansässige professionelle Künstler zeigen in einer repräsentativen Schau mittels Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und Keramik, was für sie „KunstTraum“ bedeutet. Das Motto symbolisiert zum einen den weiten, speziellen Flächen-Raum, den Künstler wohl nirgends sonst in Deutschland zum Arbeiten so vorfinden wie hierzulande. Zum anderen zeigen sie in phantastischen, traumähnlichen Motiven den Traum, der Kunst sein kann. Zugleich wird der neue attraktive Kunstschuber für den Landkreis Rostock als Publikation präsentiert, in der sich jeder der ausstellenden Künstler hochwertig in Bild und Text vorstellt.

Beteiligte Künstler*innen:

Katrin Amft  I  Petra Benndorf  I Malte Brekenfeld  I  Carlo Leopold Broschewitz  Feliks Büttner I Sven Armin Domann  Wilfried Duwentester  I  Annegret Goebeler I Thomas Häntzschel  Dagmar Haucke-Liebscher I Christian Kabuß  I  Regina Kaufmann I Heidrun Klimmey  Anka Kröhnke I  Josef A. Kutschera  Christiane Lamberz  Katrin Lau  Peter Merkel  Ute Mohns  Michael Mohns  Susanne Mücket I Jörg Michael Mücket  Britta Naumann-Knapp  Udo Richter  Armin Rieger  Heike Roesner  Bernadette Maria Roolf I Wilfried Schröder  Martina Schultz  Hannes Schützler  Henning Spitzer  Elke Steckhan  Arndt Weigend  Frank Wiechmann  I   Jan Witte-Kropius

Annette Schröter

„Im Laufe der Zeit“

verschoben auf 2022

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Die eigenwillige Figürlichkeit ihrer Werke wirkt sehr einprägsam. In ihrer Farbigkeit und Duktus erinnern die Gemälde denen der Expressionistin Gabriele Münter. Nun kann die Galerie Teterow die hochkarätige Bildkunst von Annette Schröter für eine Personalausstellung gewinnen. Geboren in Meißen, studierte die Künstlerin von 1977 bis 1982 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig. Mitte der 1980er siedelte sie nach Hamburg, wo sie u.a. mit dem Elysee-Preis für Malerei ausgezeichnet wurde. Gastprofessorin sowie Dozentin in Hamburg, Halle Burg Giebichenstein und an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, ist sie nun seit 2006 Professorin für Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Zudem nutzt Annette Schröter die alte Technik des Scherenschnitts, um aktuelle Themen umzusetzen. Fragmente alter Industriearchitektur, Graffiti, Helden aus der Pop- und Jugendkultur – das sind einige Motive, die die Leipziger Künstlerin in ihren riesigen teils farbigen Scherenschnitten thematisiert. Ihre Werke werden in Ausstellungen europaweit gezeigt.

Georg Schulz

„Tischgesellschaft“ – Charaktere aus Holz

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Eine Armada von Menschen und Typen marschiert in der Galerie auf: Queen Mum, Angela Merkel, ein bekannter Gewerkschaftsführer, sogar der Papst! Sie sitzen alle in einem Boot und sind aus gutem Holz geschnitzt, aus Lindenholz. Ihr „Gepetto“, also jener Meister, der einst dem frechen Pinoccio Leben einhauchte, heißt Georg Schulz. Mit gezielten, fast groben Schnitzen verpasst der Hamburger Künstler seinen eher kleingewachsenen Schöpfungen Seele, fast karikativen Charakter. Und der Betrachter kann sich des Schmunzelns über diese liebevollen Miniaturen nicht erwehren. Georg Schulz war in der jungen hanseatischen Kunstszene um Martin Kippenberger aktiv und handelte mit Antikmöbeln. So entdeckte er die Möglichkeiten des künstlerischen Werkstoffs Holz. In der Galerie Teterow stellt er nicht zum ersten Mal aus.

„L’ANNIVERSARIO 30+1“

18.06. – 03.09.2021

Große Jubiläumsausstellung & Bahnsteigfest mit den Pyromantikern aus Berlin

Finissage am 03.09.2021 um 19.30 Uhr

Malerei / Grafik / Skulpturen / Objekte / Fotografie 

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L’anniversario“ – 30+1
Die Galerie Teterow feiert 30+1 ! Dass sie längst in ihrer Blüte steht, soll endlich gefeiert werden. Alle Künstler der Galerie kreieren zum Geburtstagsjubiläum „L’anniversario“ ein künstlerisches Geschenk. So wird es nicht nur ein Ideen- sondern auch echtes Feuerwerk und Budenzauber im Bahnhof geben. Dass es heißen kann „Feuer frei“, dafür sorgen die „Pyromantiker“ aus Berlin. Sie kredenzen das „Menu d‘amour“ als etwas andere Dinner-Show – hoch explosiv, skurril und komisch. Dann liegt der Geruch von Schwarzpulver in der Luft und eine gebrauchsfertige Mischung für ein langes, brennendes Feuer der Liebe vor. Zu erleben ist also ein hinreißend komödiantischer Geburtstagsabend mit den neusten Geschmacksexplosionen!