Ausstellungen 2019

„MEINE LEHRER, MEINE MUSEN“

DIMITRI VOJNOV

MALEREI / ZEICHNUNG 

 08.03. – 11.05.2019

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Wer seine Lehrer und Musen sind, verrät der Bulgare Dimitri Vojnov auf farbenfrohe Art. Meist sind das Künstler und Meister vergangener Epochen, angefangen von Rembrandt und Vermeer bis zu Picasso und Monet. Dem Betrachter begegnen Klassiker der Kunst aus freier, frischer Sicht des Künstlers: Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“ nun mit einem Hut aus Schneeglöckchen; Diego Velázquez‘ kleine Infantin als Sphinx oder Dürer mit Andy Warhol beim Abendmahl. Nicht zuletzt porträtierte sich der Künstler, der schon in Wien und Paris ausstellte, selbst – mit Hilfe eines Spiegels im Hosengürtel.

„FELIKS BÜTTNER TRIFFT RINGELNATZ“

MALEREI / ZEICHNUNG 

 17.05. – 22.06.2019

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Wo sich Feliks Büttner und Joachim Ringelnatz begegnen, entsteht eine stimmige Symbiose aus flotten Strichen des Grafikers und frechen Sprüchen des Dichters. Die Ausstellung, die am 17. Mai beginnt, ist zugleich eine Hommage an das Schaffen des Künstlers Feliks Büttner, denn dieser wird genau am Tag der Vernissage 79, nicht 80, denn ein rundes Jubiläum wäre ja langweilig! 

Nicht zuletzt haben der Erfinder des „Kuttel Daddeldu“ Ringelnatz und der Kreateur des „AIDA-Schiff-Gesichts“ Feliks Büttner das Nordische gemein: Ist doch der Maler genau wie die kultur-geschichtliche Kapitänsfigur, beide aus Sachsen kommend, an der Küste zu Hause.

„HÜTE, AKTE, SOMMERZEIT“

Anita Schubert – Papierarbeiten

Hans-Joachim Schubert – Fotografie 

 28.06. – 24.08.2019

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Der Sommer verspricht launig und ein ganz besonderer in der Galerie zu werden:

Dann stellt wieder ein Künstlerpaar aus – Anita und Hans-Joachim Schubert. Ist es nicht eine verwirrende Vorstellung, ein zartes Wespennest auf dem Kopf zu tragen? Oder einen aufsehenerregenden Kimono aus Teebeuteln? Schöpferin solch verrückten Kopfschmucks, solch untragbar schöner Mode-Kreationen aber auch feiner Collagen handgeschöpften Papiers ist die gebürtige Breslauerin und nun Neddeminerin Anita Schubert.

Eine Rarität bedeuten auch die Arbeiten ihres Mannes Hans-Joachim Schubert. Denn der Fotograf bedient sich eines Edeldruckverfahrens, das nur wenige Künstler weltweit praktizieren und beherrschen: Dem Gummidruck. Die Aura des Nicht-Alltäglichen wird verstärkt durch die weitere künstlerische Bearbeitung der Werke bis zum stimmigen Finale.

„ALLERWUCHT“

Rando Geschewski – Malerei/Zeichnung

30.08. – 19.10.2019

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In dieser Ausstellung sind Arbeiten zu bewundern, die mit einer  besonderen Technik hergestellt wurden.

Rando Geschewski ist ein Meister des Sgrafitto, einer der ältesten Zeichentechniken. Zu sehen sind große wie kleine Formate, ein- und mehrfarbige Arbeiten als Zeichnungen und Tuschemalereien der letzten beiden Schaffensjahre. Waren die Werke des Künstlers bislang von einer Klarheit der Form geprägt, so zerlegt er nun prismenartig und optisch mehrdimensional seine Objekte. Der vielseitige Künstler arbeitet thematisch  gern an Porträts, illustriert aber auch Kinderbücher.

„Allerwucht“ heißt die auf entsprechende Motive neugierig machende Schau.

„GÖTTLICH DEKADENT“

RENÉE DRESSLER & GUIDO VON MARTENS

MALEREI / PORZELLANOBJEKTE

 25. JANUAR – 2. MÄRZ 2019

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Göttlich dekadent beginnt das neue Jahr im Januar. Das brandenburgische Künstlerpaar Renée Dressler und Guido von Martens hält mit ihren augenzwinkernden und barocken Werken unseren kleinen Verfehlungen den karikativen Spiegel vor. Den alltäglichen Eitelkeiten, dem immer währenden Streben nach dennoch vergänglicher Schönheit und Besitz, der Prunksucht und Prasserei und und und. Und zeigt anhand von Zeichnungen, Malerei und Keramik, wie göttlich schön das doch alles letztlich ist.
Das Künstlerpaar betreibt erfolgreich den Märkischen Künstlerhof in Brieselang.